Mädesüß

Mädesüß

5. Juni 2021 0 Von Kristina

Mädesüß wächst häufig in feuchten Wiesen, Mooren, Sümpfen und feuchten Wäldern. Das Rosengewächs liebt sonnige bis halbschattige Standorte mit nährstoffreichen Böden.

Die mehrjährige krautige Pflanze wird ein bis zwei Meter hoch. Die zarten cremeweißen Blüten haben einen sehr süßen und intensiven Geruch. Das Wildkraut ist sehr beliebt bei Bienen, Schmetterlingen und Insekten.

Geerntet werden die Blätter, Blüten und Früchte. Das Wildkraut lässt sich sehr gut trocknen.

Als Würzkraut wird Mädesüß zur Verfeinerung von süßen Speisen und Getränken sowie für Salate und Wild- und Fischgerichte verwendet.

Bereits 1840 wurde im Mädesüß reine Salicylsäure nachgewiesen, die heutzutage als Acetylsalicylsäure in vielen Schmerzmitteln wie z. B. Aspirin angeboten wird. Im Gegensatz zu Aspirin, das in hoher Dosierung Magengeschwüre hervorrufen kann, schützt das Heilkraut die Schleimhäute.

Die in der Heilpflanze enthaltenen Wirkstoffe (ätherische Öle, Flavonoide, Glykoside, Salicylsäure und Gerbstoffe) wirken:

  • anregend auf Leber und Nieren
  • entgiftend
  • entwässernd
  • entzündungshemmend
  • fiebersenkend
  • harntreibend
  • schmerzstillend
  • schweißtreibend

Mädesüß findet Anwendung bei:

  • Akne
  • Fieber
  • Gicht
  • Grippe
  • Harnblasen- und Nierenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • rheumatischen Beschwerden

Bei Fieber, Kopfschmerzen und Erkältungsbeschwerden empfiehlt sich ein Tee-Aufguss. Hierfür werden 1 bis 2 Teelöffel Mädesüßblüten- und Blätter mit 250 ml kochendem Wasser übergossen und 10 min ziehen gelassen.

Achtung: Bei einer Überempfindlichkeit gegen Salicylsäure sollte auf Mädesüß verzichtet werden. Auch Schwangere und Asthmatiker sollten vor der Verwendung ihren Arzt fragen.

 

Hinweis: Der Besuch meiner Seite ersetzt in keinem Fall den Besuch beim Arzt. Bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden bitte ich Sie, unbedingt Ihren Arzt oder Apotheker zu Rate zu ziehen!